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Sauna & Wohlbefinden

Zuletzt aktualisiert am · von der club-pavillon.de Redaktion

Die Sauna ist seit Jahrhunderten mehr als ein heißer Raum – sie ist ein Ritual aus Wärme, Abkühlung und Ruhe. Warum sich das für so viele Menschen so gut anfühlt und worauf Einsteiger achten sollten, fasst dieser Überblick zusammen.

Das Prinzip: Hitze, Abkühlung, Ruhe

Ein Saunagang folgt einem einfachen Rhythmus: Der Körper wärmt sich in der Hitze auf, wird anschließend bewusst abgekühlt und darf dann ausruhen. Genau dieser Wechsel macht das Saunieren aus. Viele empfinden ihn als tief entspannend – ein bewusster Bruch mit dem Alltagstempo, bei dem das Handy draußen bleibt.

Warum die Sauna als wohltuend gilt

Die Wärme sorgt dafür, dass viele sich danach gelöst und ruhiger fühlen. Das gemeinsame oder auch das ganz stille Saunieren wird oft als kleine Auszeit erlebt – ein fester Termin mit sich selbst. Für manche ist es das Ritual, für andere schlicht die Ruhe. Belastbare medizinische Aussagen zu einzelnen Wirkungen gehören in ärztliche Hände; das Wohlgefühl danach kennt hingegen fast jeder, der regelmäßig sauniert.

Tipps für einen angenehmen Saunagang

Das richtige Abkühlen

Nach der Hitze gehört die Abkühlung fest zum Erlebnis – erst der Kontrast macht den Saunagang rund. Bewährt hat sich, zunächst an die frische Luft zu treten und ein paar Atemzüge zu nehmen, bevor kühles Wasser dazukommt. Wer mag, nutzt den Kneipp-Schlauch, einen Schwall aus der kalten Dusche oder das Tauchbecken. Wichtig ist die Richtung: langsam von unten nach oben, also an Füßen und Beinen beginnend und erst danach zum Oberkörper. So bleibt das Abkühlen angenehm statt ruckartig. Anschließend folgt eine kurze Ruhephase – der Übergang von der Kälte zurück in die Wärme des Ruheraums wird von vielen als der schönste Moment des ganzen Rituals beschrieben.

Ruhephase und Trinken

Zwischen zwei Durchgängen lohnt sich das Ausruhen. Leg dich hin oder setz dich bequem in den Ruhebereich und lass die Wärme in aller Ruhe nachwirken, bevor der nächste Gang ansteht. Diese Pause ist kein Zeitverlust, sondern Teil des Genusses – der Körper kommt zur Ruhe, der Kopf wird still. Genauso wichtig ist ausreichend zu trinken: Nach dem Schwitzen tut es gut, den Flüssigkeitshaushalt in den Pausen und nach dem letzten Durchgang wieder aufzufüllen. Am besten eignet sich Wasser oder eine ungesüßte Schorle.

Der erste Saunabesuch: Tipps für Einsteiger

Sauna als Ritual

Für viele ist die Sauna vor allem eine bewusste Auszeit: ein fester Termin zum Entschleunigen, bei dem das Tempo des Alltags für ein, zwei Stunden aussteigt. Ob gemeinsam mit anderen oder ganz für sich allein – der Reiz liegt im Rhythmus aus Aufheizen, Abkühlen und Ruhen, der sich Runde um Runde wiederholt. Der Aufguss bildet dabei oft den Höhepunkt: der Moment, in dem Wasser auf die heißen Steine trifft, der Duft aufsteigt und sich die Wärme spürbar über den Raum legt. Genau dieses kleine Zeremoniell macht aus dem Saunieren mehr als bloßes Schwitzen – es wird zum Ritual, auf das man sich freut.

Wie du richtig aufgießt, liest du in der Aufguss-Anleitung. Und wenn die eigene Sauna noch fehlt: In der Sauna-Kaufberatung findest du passende Modelle für zu Hause und den Garten.

Häufige Fragen

Ist Saunieren für jeden geeignet? +
Für gesunde Erwachsene gilt Saunieren allgemein als gut verträglich. Bei akuten Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, in der Schwangerschaft oder bei Unsicherheit solltest du vorab ärztlichen Rat einholen. Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische Beratung.
Wie fühlt sich der Wechsel aus Hitze und Abkühlung an? +
Der klassische Ablauf – aufheizen, abkühlen, ausruhen – wird von vielen als entspannend und wohltuend empfunden. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und Durchgänge nicht zu übertreiben.
Wie oft sollte man in die Sauna? +
Viele Saunagänger:innen gehen ein- bis zweimal pro Woche. Wie oft für dich angenehm ist, hängt vom eigenen Empfinden ab – mehr dazu im Ratgeber Wie oft in die Sauna?.

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